Therapie gedeckt durch die Schweizer Krankenversicherung (KVG, IV, UVG & MV).

Kinder und Babys

Therapie für Babys, Kinder und Jugendliche.

Wir begleiten Kinder mit neurologischen Erkrankungen und Entwicklungsverzögerungen von den ersten Lebenswochen bis ins Jugendalter. Die Jüngsten behandeln wir mit den Händen, im Spiel und gemeinsam mit den Eltern. Sobald ein Kind gross genug ist, ergänzen unsere Kindersysteme die Therapie dort, wo sie helfen.

Eine Therapeutin übt mit einem Mädchen am Tisch das Schneiden mit der Schere bei Nextherapy

Wen wir begleiten

Diagnosen im Kindesalter

  • Zerebralparese

    Von der frühen Förderung im Babyalter bis zum intensiven Gangtraining im Schulalter.

    Mehr zur Zerebralparese →
  • Spina bifida

    Wir fördern Kraft, Rumpfkontrolle und Mobilität und begleiten die Versorgung mit Orthesen und Hilfsmitteln.

  • Genetische Syndrome

    Zum Beispiel Trisomie 21 oder seltene genetische Erkrankungen. Wir fördern die motorische Entwicklung Schritt für Schritt und im Tempo Ihres Kindes.

  • Frühgeburt und ihre Folgen

    Frühgeborene Kinder entwickeln sich oft anders. Wir beobachten die Entwicklung genau und unterstützen früh, wo es nötig ist.

  • Entwicklungsverzögerungen

    Wenn ein Kind später sitzt, krabbelt oder geht als erwartet, klären wir ab und fördern gezielt.

  • Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

    Wir fördern Wahrnehmung, Motorik und Selbstständigkeit mit sensorischer Integration und strukturierten Ansätzen wie TEACCH, abgestimmt auf die Bedürfnisse Ihres Kindes.

  • Erworbene Hirnverletzungen

    Nach einem Unfall, einer Entzündung oder einem Sauerstoffmangel begleiten wir Kinder zurück in den Alltag, den Kindergarten und die Schule.

    Mehr zu Hirnverletzungen →

Babys und Kleinkinder

Schon in den ersten Wochen und Monaten.

Babys können wir bereits wenige Wochen nach der Geburt begleiten. Robotik kommt in diesem Alter nicht zum Einsatz. Unser pädiatrisches Team arbeitet mit den Händen, beobachtet die Entwicklung genau und zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Kind im Alltag unterstützen können.

  • Beobachtung und Förderung der motorischen Entwicklung
  • Baby-Handling: Tragen, Lagern und Spielen im Alltag
  • Anleitung und Beratung für Eltern
  • Behandlung nach Bobath (EBTA) und DMI
  • Begleitung bei Frühgeburt und Plagiozephalie

Therapie ohne Robotik

Viel Therapie findet ohne Geräte statt.

Robotik ist bei uns ein Werkzeug unter vielen. Gerade Kinder, die noch sehr klein oder weniger stark betroffen sind, trainieren oft ganz ohne Geräte. So sieht das zum Beispiel bei Zerebralparese aus:

  • Bobath für Kinder

    Die Fachperson führt Bewegungen mit den Händen und baut Haltung, Gleichgewicht und Kontrolle im Spiel auf.

  • DMI (Dynamic Movement Intervention)

    Gezielte Positionen lösen aktive, automatische Reaktionen aus und fördern Kraft und motorische Entwicklungsschritte.

  • Therasuit und Spidercage

    Intensives Kraft- und Gleichgewichtstraining mit einem Anzug mit elastischen Zügen und einem Rahmen mit Seilen.

  • Sensorische Integration

    Spielerische Therapie, die hilft, Berührung, Bewegung und Körperwahrnehmung zu verarbeiten.

  • Alltagstraining

    Anziehen, Essen, Schreiben oder Spielen: Wir üben, was Ihr Kind im Alltag braucht.

  • Essen, Sprechen und Kommunikation

    Orofaziale Therapie hilft beim Essen, Schlucken und Sprechen. Unterstützte Kommunikation eröffnet andere Wege, sich mitzuteilen.

Alle Methoden ansehen →
Eine Ergotherapeutin übt mit einem Jungen das Essen mit Messer und Gabel bei Nextherapy

Robotik für Kinder

Robotik, wenn Ihr Kind so weit ist.

Sobald Ihr Kind gross genug ist, ergänzen unsere Robotik- und Therapiesysteme die Arbeit mit den Händen. Sie ermöglichen sehr viele Wiederholungen und machen aus dem Training ein Spiel. Diese Systeme setzen wir bei Kindern besonders oft ein:

  • Ein Mädchen lacht beim Gangtraining im Kinder-Lokomat, ein Therapeut spielt mit ihr

    Zürich

    Lokomat® Pro mit Kinderorthesen

    Robotergestütztes Gangtraining auf dem Laufband, angepasst an kleinere Körper und verbunden mit Virtual-Reality-Spielen. Entscheidend ist die Körpergrösse, meist ist ein Kind ab etwa 2½ Jahren so weit.

  • Eine Patientin geht auf dem C-Mill-Laufband, begleitet von zwei Fachpersonen

    Zürich

    C-Mill®

    Ein Laufband mit Projektionen auf der Bandfläche. Ihr Kind tritt auf Ziele, weicht Hindernissen aus und übt so Schritt für Schritt sicheres Gehen im Alltag.

  • Eine Patientin trainiert im Rysen-Gurtsystem vor einem Basketballkorb, eine Therapeutin begleitet sie

    Zürich

    Rysen

    Ein Gurtsystem an der Decke fängt Ihr Kind sicher auf. So kann es frei gehen, springen, rennen und sogar Basketball spielen, ohne Angst vor Stürzen.

  • Ein Kind trainiert mit einer Therapeutin im LEXO-Gangtrainer

    St. Gallen

    LEXO®

    Robotergestütztes Gangtraining, bei dem die Füsse auf Fussplatten geführt werden. So sind sehr viele präzise Schritte pro Sitzung möglich, auch bei Kindern, die noch nicht selbstständig gehen.

  • Ein Kind geht im Gurtsystem auf dem Walker-View-Laufband

    St. Gallen

    Walker View

    Ein Laufband mit Ganganalyse in Echtzeit und interaktiven Spielen auf dem Bildschirm. Ihr Kind sieht bei jedem Schritt, was es schon kann.

Weitere Systeme für Arme, Hände und Gleichgewicht

  • D-Wall Elite · St. Gallen

    Eine grosse interaktive Wand mit Spielen. Ihr Kind greift, tritt und reagiert auf das, was auf dem Bildschirm passiert, und trainiert so Gleichgewicht, Arme und Konzentration zugleich.

  • Amadeo® · Zürich und St. Gallen

    Ein Handroboter, der jeden der fünf Finger einzeln bewegt und trainiert, spielerisch am Bildschirm.

  • Pablo® · Zürich und St. Gallen

    Sensorgriffe und Bewegungssensoren machen Greifen, Halten und Armbewegungen zu interaktiven Spielen.

  • Myro® · St. Gallen

    Ein interaktiver Tisch mit Touchscreen, an dem Ihr Kind Arm, Hand und Konzentration mit echten Gegenständen und Spielen übt.

  • TyroStation · St. Gallen

    Ein Therapieplatz für Arm und Hand, der mehrere Geräte verbindet, von der Messung bis zum Training.

Alle Technologien ansehen →

Für Familien

Wir begleiten die ganze Familie.

  • Eltern einbeziehen

    Sie sind in den Sitzungen dabei, lernen Übungen für zu Hause und legen die Ziele gemeinsam mit uns fest.

  • Langfristig begleiten

    Viele Kinder begleiten wir über Jahre. Die Therapie wächst mit Ihrem Kind und seinen Zielen.

  • Intensivphasen in den Schulferien

    Bootcamps von einer bis vier Wochen lassen sich in die Schulferien legen.

  • Kosten und Administration

    Die Therapie wird in der Regel über die IV oder die Krankenkasse abgerechnet. Um die Kostengutsprache kümmern wir uns.

Unser pädiatrisches Team

Fachleute für Kinder.

Physio- und Ergotherapeutinnen mit langjähriger Erfahrung in der Rehabilitation von Babys, Kindern und Jugendlichen.

  • Nadja Fasdryok

    Nadja Fasdryok

    Direktorin Operations & Ergotherapeutin · Zürich

  • Anna Nikova

    Anna Nikova

    Leiterin Intensivrehabilitation & Physiotherapeutin · Zürich

  • Carolina Sietra

    Carolina Sietra

    Physiotherapeutin · Zürich

  • Greta Falz

    Greta Falz

    Physiotherapeutin · Zürich

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Lernen Sie uns kennen.

In der kostenlosen Abklärung besprechen wir die Situation Ihres Kindes, Ihre Ziele und die Kostenübernahme.